Hallo zusammen

 

Ich wohne mit meinem Mann Guido, der Eselin Mona und ihrem Söhnchen Kimi, dem Kätzchen Gina, dem Kater Paco und...... in einer Schweizer Landgemeinde.

 

.....das war einmal!


Seit März 2014 geniessen wir das Leben in vollen Zügen im wunderschönen Thüringen. Nachdem wir durch das Gezwitscher der Vögel aus unseren Träumen geholt werden, geht es jeden Morgen ab in den Wald!

 

 

 

Im Frühjahr 2010 hatte ich eine mystisch anmutende Begegnung mit der Eselin Nummer 17 – jetzt unsere liebe Mona. Das Tier stand hochschwanger, mit über 50 anderen Eseln, auf einer Wiese. Es musste Jahr für Jahr ein Fohlen für die Salamiproduktion auf die Welt stellen. Nummer 17 wich nicht mehr von meiner Seite und bat mich, man möge sie doch mitnehmen.

Zwei Tage später kauften wir das Tier – jetzt Mona – und holten es zu uns. Am 26. Mai 2010, um 09.00 Uhr, genau vier Wochen nach ihrer Ankunft, gebar sie ihr Söhnchen. Diese Geburt von Kimi war für uns ein sehr eindrückliches Erlebnis! 

Unglaublich war auch, dass wir während des ganzen Geburtsvorganges hautnah anwesend sein durften und Mona es zuliess, dass wir ihr Söhnchen von der ersten Minute an in unsere Arme nehmen durften. 

 

Diese bereichernden Erfahrungen mit sogenannten „Nutztieren“ ver-änderte unser Leben nachhaltig.

Wir begannen VIELES zu überdenken……

Diese, vom Menschen - Krone der Schöpfung - zu Nutztieren degradierten Wesen unterscheiden sich, was den Bezug und die Liebe zum Menschen anbelangt, in keiner Weise von unseren Hunden und Kätzchen!

 

Auf Drängen meines Mannes habe ich die erlebte Geschichte niedergeschrieben mit dem Ziel, eine Lanze für ein völlig verkanntes Wesen zu brechen. Entstanden ist das Buch „Seelenverwandtschaft mit einem Esel“. 

Heute muss ich grundsätzlich hinterfragen, ob ich tatsächlich all die Jahre in denen ich mit meinen Kindern in den Zoo gegangen bin und anschliessend mit ihnen Schnitzel mit Pommes gegessen habe, eine wahre Tierfreundin war?

 

Liebe Grüsse

Margrit Ellena